Frühförderung hat seit den 70er Jahren Tradition. Damals hofften die Fachleute Behinderungen und Entwicklungsstörungen bei Kindern ausgleichen oder reduzieren zu können. Aber sie mussten erkennen: Behinderungen sind nicht heilbar und, isolierte Therapien richten wenig aus. Es ist genauso wichtig, die Eltern zu unterstützen und einzubeziehen.
Die Komplexleistung, die die Interdisziplinären Frühförderstellen heute bieten, geht darüber noch weit hinaus: die Förderung berücksichtigt Kind und Familie ganzheitlich und vernetzt die Therapien. Heilpädagogisch-psychologische und medizinisch-therapeutische Angebote stehen gleichberechtigt nebeneinander. Diese Aufgabe mit der Finanzierung zu lösen, die die Rahmenvereinbarungen der Länder absteckt, bewegt die Frühförderung heute.
Die Zahl der entwicklungsauffälligen Kinder nimmt zu. Früherkennung und Prävention von Entwicklungsstörungen sind wichtige Schlagworte. Dass Kinder optimal ins Leben starten wird immer wichtiger – und somit die Arbeit der Frühförderstellen.
Gerlinde Kuppe (SPD), Sozialministerin in Sachsen-Anhalt, möchte die Qualität der Frühförderung im Land verbessern. „Je zeitiger die Förderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder einsetzt, desto höher werden später...
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Deutschland liegt bei der Betreuung und frühen Förderung
von Kindern im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Das ist das
Ergebnis einer weltweiten Analyse des Kinderhilfswerks UNICEF zur
Qualität von Kindergärten...
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Seit 33 Jahren gibt es die Frühförderung bei der Lebenshilfe in Kaufbeuren. Dort werden Kinder mit Behinderungen bis zum Schuleintritt gezielt gefördert. Jetzt ist die Stelle in die Irseer Straße 1 gezogen. Das Gebäude wird nun...
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